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Jan Dismas Zelenka

Responsoria pro hebd. sancta ZWV 55
Lamentatio Ieremiae Prophetae ZWV 53
/2CD/
550 Kč
Endlich habe ich die Freude, Dir die Responsoria des gesegneten Herrn Zelenka mit dem herzlichen Wunsch anbieten zu können, Bruder, dass Dir die Freude, die süßen Früchte dieses Mandelbaums kosten zu dürfen, gewährt wird.
(Johann Georg Pisendel in seinem Brief an Georg Philipp Telemann am 16. April 1749)

Die erste vollständige und repräsentative Aufnahme der Responsorien von Jan Dismas Zelenka mit Collegium Vocale 1704 und Collegium 1704 unter der Leitung von Václav Luks wurde im Februar 2012 veröffentlicht.
Das umfassende Booklet beinhaltet Texte und Essays in English, Deutsch, Französisch sowie den lateinischen Originaltext.

Inhalt

Collegium Vocale 1704
Hana Blažíková, Barbora Sojková, Alena Hellerová, Joanna Klisowska, Kamila Zbořilová sopran
Kamila Mazalová, Marta Fadljevičová, Daniela Čermáková, Jan Mikušek alt
Hasan El-Dunia, Čeněk Svoboda, Tomáš Lajtkep, Václav Čížek tenor
Marián Krejčík, Tomáš Král, Jaromír Nosek, Martin Vacula bass

Collegium 1704
Helena Zemanová Konzertmeisterin
Markéta Knittlová, Jan Hádek, Eleonora Machová Violine
Jana Chytilová, Simona Tydlitátová, Petra Ščevková Violine
Lýdie Cillerová, František Kuncl Viola
Hana Fleková Violoncello
Jan Čižmář barokní Barocklaute
Luise Haugk, Tereza Pavelková Oboe
Györgyi Farkas Fagott
Eric Le Chartier, Aurélien Honoré, Rubén Gozález del Camino Posaune

basso continuo
Pablo Kornfeld Orgel
Libor Mašek Violoncello
Luděk Braný Kontrabass
Jan Krejča Theorbe

Jan Dismas Zelenka (1679–1745)

Responsoria pro hebdomada sancta ZWV 55 (1723)Lectiones et Responsoria

Lamentatio Ieremiae Prophetae ZWV 53 (1722)
Marián Krejčík bas
Václav Luks dirigent

Einzelheiten

In Dresdens Musik- und insbesondere Opern-Szene des Jahres 1717 trat einer der brillantesten Stars in Erscheinung: der Venezianer Antonio Lotti (1667–1740). Die Liste mit bedeutenden Komponisten und bewunderten Instrumentalisten lässt sich beliebig lang fortführen: der exzentrische Violinvirtuose Francesco Maria Veracini, der berühmte Flötist Johann Joachim Quantz, der Lautenist Sylvius Leopold Weiss … und, nicht zuletzt, der tschechische Komponist Jan Dismas Zelenka (1679–1745).

„Endlich habe ich die Freude, Dir die Responsoria des gesegneten Herrn Zelenka mit dem herzlichen Wunsch anbieten zu können, Bruder, dass Dir die Freude, die süßen Früchte dieses Mandelbaums kosten zu dürfen, gewährt wird.“

Wir lesen diese Worte von Johann Georg Pisendel in seinem Brief an Georg Philipp Telemann, datiert vom 16. April 1749. Vier Jahre nach Zelenkas Tod war Pisendel voller großzügiger Lobpreisung für seinen Kollegen, ein Fingerzeig auf die Anerkennung, die Zelenka unter den Komponisten seiner Zeit erfuhr. Jan Dismas Zelenka gehört zu den rätselhaftesten Persönlichkeiten der Musikgeschichte. Obwohl er die meiste Zeit seines Lebens in einem der glänzendsten Musikzentren Europas verbrachte, wissen wir nur sehr wenig über sein Leben. Wir wissen nicht, warum er seinen Namen Jan Lukáš nicht beibehielt und diesen, den Namen des Evangelisten Lukas, gegen Dismas, den Namen des Sünders, der zur rechten Hand Jesu gekreuzigt wurde, austauschte. Er hinterließ kein Porträt oder private Korrespondenz, die ersten 30 Jahre seines Lebens sind in absolute Verborgenheit gehüllt. Doch es blieb seine bewegende, einzigartige, kreativen Geist atmende Musik, die über die Jahrhunderte bewundert wurde und wird.


℗ & © 2012 ACCENT


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Collegium 1704 o. p. s. Mánesova 813/4, 120 00 Prag 2, Tel: +420 246 052 456, E-mail: info@collegium1704.com