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Johann Sebastian Bach

Mass in b minor
/2 CD/
550 Kč
Messe in h-Moll

„... hinreißend frisch, das himmlisch Tänzerische der Bach’schen Musik so herrlich dargeboten, mit wahrer instrumentaler Meisterlichkeit.“
(BBC Radio 3, Richard Wigmore, 10/2013)

"DIE REFERENZAUFNAHME: Eine wundervolle Interpretation aus Prag: Die momentan schönste Aufnahme von Bachs h-Moll-Messe stammt nicht aus einem der Alte-Musik-Zentren wie Wien, Berlin, London oder Amsterdam, sondern aus Prag. Das Collegium Vocale 1704 unter Václav Luks ist ein Wunderchor von erhebender Jugendlichkeit, vokaler Strahlkraft und sängerischer Intelligenz. Die Tempi sind faszinierend, manchmal schnell, manchmal überraschend geruhsam. Geniales Ende: der sich vom Forte ins fragende Mezzoforte beugende Schlussakkord im 'Dona nobis pacem'
(Rheinischen Post, Wolfram Goertz, 12/2015)


Inhalt

Hana Blažíková Sopran
Sophie Harmsen Mezzosopran
Terry Wey Countertenor
Eric Stoklossa Tenor
Tomáš Král Bass
Marián Krejčík Bass

Václav Luks Dirigent

Collegium Vocale 1704
Sopran I  Hana Blažíková (Soli CD1: 1, 5, 12), Alena Hellerová, Kamila Zbořilová, Stanislava Mihalcová
Sopran II  Barbora Sojková (Soli CD1: 1, 5, 12), Dora Pavlíková, Marta Fadljevičová
Alt  Kamila Mazalová (Soli CD1: 1, 5), Marta Fadljevičová, Daniela Čermáková, Jan Mikušek (Solo CD1: 12), Sylva Čmugrová
Tenor  Václav Čížek (Soli CD1: 1, 5, 12), Čeněk Svoboda, Sébastian Monti, József Gál
Bass  Tomáš Král (Soli CD1: 5, 12), Marián Krejčík (Soli CD1: 1 - CD2: 6), Jaromír Nosek, Martin Vacula, Martin Schicketanz

Collegium 1704
Konzertmeisterin Helena Zemanová
Violine I  Petra Ščevková, Markéta Knittlová, Jan Hádek, Martina Kuncl Štillerová
Violine II  Jana Chytilová, Simona Tydlitátová, Martin Kalista, Daniel Deuter, Luca Giardini
Viola  Lýdie Cillerová, Eleonora Machová, Magdalena Malá, František Kuncl
Violoncello  Libor Mašek, Hana Fleková
Kontrabass Luděk Braný
Orgelpositiv Pablo Kornfeld
Flöte Julie Braná, Lucie Dušková
Oboe  Xenia Löffler, Luise Haugk, Petra Ambrosi
Fagott Györgyi Farkas, Adrian Rovatkay
Horn Erwin Wieringa
Trompete Hans-Martin Rux, Almut Rux, Jaroslav Rouček
Pauken Daniel Schäbe


CD 1

I. Missa (Kyrie, Gloria)

1 Kyrie eleison | Coro a 5
2 Christe eleison | Duetto (Soprano I, Soprano II)
3 Kyrie eleison | Coro a
4 Gloria in excelsis Deo | Coro a 5
5 Et in terra pax | Coro a 5
6 Laudamus te | Aria (Soprano II)
7 Gratias agimus tibi | Coro a 4
8 Domine Deus | Duetto (Soprano I, Tenore)
9 Qui tollis peccata mundi | Coro a 4
10 Qui sedes ad dexteram patris |Aria (Alto)
11 Quoniam tu solus sanctus | Aria (Basso)
12 Cum Sancto Spiritu | Coro a 5

CD 2

II. Symbolum nicenum (Credo)

1 Credo in unum Deum | Coro a 5
2 Patrem omnipotentem | Coro a 4
3 Et in unum Dominum | Duetto (Soprano I, Alto)
4 Et incarnatus est | Coro a 5
5 Crucifixus | Coro a 4
6 Et resurrexit | Coro a 5
7 Et in Spiritum Sanctum | Aria (Basso)
8 Confiteor unum baptisma | Coro a 5
9 Et expecto resurrectionem | Coro a 5

III. Sanctus

10 Sanctus | Coro a 6

IV. Osanna, Benedictus, Agnus Dei & Dona Nobis Pacem

11 Osanna in excelsis | Coro a 8
12 Benedictus | Aria (Tenore)
13 Osanna in excelsis | Coro a 8 da capo
14 Agnus Dei | Aria (Alto)
15 Dona nobis pacem | Coro a 4


Wir danken herzlich für die freundliche Unterstützung des Tschechischen Kulturministeriums und allen privaten Spendern!



℗ & © 2013 ACCENT



Einzelheiten

Bachs h-Moll-Messe in neuen Farben

Kaum ein Komponistenname aus der Barockzeit wird mit so viel Respekt ausgesprochen wie der von Johann Sebastian Bach, und kaum ein Werk der Musikgeschichte hat eine so lange Aufführungstradition wie seine h-Moll-Messe. Für die Interpreten bedeutet dies einerseits eine Quelle der Inspiration, andererseits sehen sie sich mit verfestigten Vorstellungen konfrontiert, wie sie sich von der Ästhetik des 19. Jahrhunderts bis hin zu den heftigen Debatten über die Bach-Interpretation im 20. Jahrhundert herausgebildet haben. Ganze Jahrzehnte hindurch waren große vokal-instrumentale Werke die Domäne großer Chöre und traditioneller, für das deutschsprachige Milieu typischer Institutionen – Singakademien, Singvereinen und Knabenchören. Von ihnen interpretiert, existierte Bachs Musik im Bewusstsein der Musikliebhaber als ein ehrwürdiger, klanglich opulenter, wenn auch etwas schwerfälliger Monolith. Doch solch eine Interpretation zeichnet sich nicht nur durch einen mächtigen Klang aus, begründet durch die Notwendigkeit, die Werke in entsprechend großen Räumen aufzuführen, sondern es werden auch alle weiteren Aspekte der Aufführungspraxis beeinträchtigt, etwa die Wahl des Tempos, die Art der Phrasierung, der Charakter der Solistenstimmen, die Orchestergröße usw. Soll die h-Moll-Messe von einem 80 Mitglieder zählenden Chor gesungen werden, muss das Orchester dementsprechend besetzt sein, und folglich müssen auch Solisten mit angemessenem Stimmvolumen eingesetzt werden. Die Größe des Aufführungsapparates und die Tatsache, dass große Singvereine meist aus Amateuren bestanden, wirkten sich wiederum auf die Wahl des Tempos aus, während der Detailreichtum und die Feinheiten der Bach’schen Musik dem Pathos großer, klanglich eindrucksvoller, sonst jedoch undifferenzierter Flächen (und damit der Ästhetik des 19. Jahrhunderts) zum Opfer fielen. Tiefer, als wir zuzugeben bereit sind, sitzt diese Vorstellung von Bachs Musik bis heute in den Köpfen der Konzertbesucher.


Platby

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Collegium 1704 o. p. s. Mánesova 813/4, 120 00 Prag 2, Tel: +420 246 052 456, E-mail: info@collegium1704.com